Wendungen

From Reitlehre Wiki
Jump to: navigation, search
Qsicon Fokus2.svg Dieser Artikel wurde am 15. September 2015 auf den Seiten der Qualitätssicherung eingetragen. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und beteilige dich bitte an der Diskussion!
Folgendes muss noch verbessert werden: Es fehlen Quellenangaben und Textteil --Knut (Diskussion) 08:47, 15. Sep. 2015 (CEST)
Autor
Knut Krüger

Als Erstes legt der Reiter den äußeren Oberschenkel gerade so weit zurück, dass er bei geradem Sitz den inneren Gesäßknochen deutlicher spürt.[1] Das ist die leichteste Gewichtshilfe und zusätzlich liegt das äußere Bein an der richtigen Position. Die meisten Pferde möchten den Reiter ausbalancieren, und beginnen sich nun unter seinen neuen Schwerpunkt nach innen zu bewegen. Wenn nicht, unterstützt die Gewichtshilfe ein leichter Druck mit dem äußeren Bein. Das innere Bein sorgt für die Biegung, wobei ich hier durch die Länge der Hilfe zwischen biegen und vorwärts-seitwärts unterscheide. Mehr Biegung wird durch einen kurzen Impuls gefordert, vorwärts-seitwärts treibt der Schenkel mit einem deutlich längeren Druck. Stellt sich die erwartete Reaktion des Pferdes nicht ein, so ist es meines Erachtens logisch erst einmal die Schenkelhilfen zu verstärken, denn auf diese hat das Pferd nicht reagiert. Einige Pferde reagieren auf diese deutlich Hilfe allerdings mit mehr Vorwärtsdrang. Genau wie bei der einhändigen Kandarenführung halte ich nun mit beiden Zügeln gegen und gebe nochmals die stärkere Schenkelhilfe. Erst wenn dies nicht zum Erfolg führt, kommt zusätzlich noch der innere stellende Zügel dazu. Dies ist für das Pferd weit aus unangenehmer als jede Verstärkung mit Bein oder Sporen, denn das Gebiss auf den Laden wirkt ähnlich wie der Zug an einer Eisenstange auf dem Schienbein eines Menschen - und dem möchte das Pferd gerne ausweichen und wird lernen auf Kreuz und Schenkelhilfen die Wendung durchzuführen. Ein so gerittenes Pferd reagiert auf sehr leicht und feine Hilfen und ist eine Freude für jeden Reiter.

Erst wenn auch der Reiter gelernt hat auf die vorherrschende Hand zu verzichten, kann man mit der Ausbildung der Paraden beginnen und ein neuer Grundsatz kommt hinzu:

Quellenangaben

  1. persönlich übermittelt durch Waldemar Ress